C1: Heimpleite mit wenig Licht und viel Schatten

C1: Heimpleite mit wenig Licht und viel Schatten

Am gestrigen Sonntag lief es nicht sonderlich rund für unsere Jungs. Allerhand eigene Fehler, ein überlegener Gegner und der schlechte Zustand des Rasens waren die Zutaten für die dritte Heimniederlage dieser Saison.

Nach der Euphorie angesichts des starken Heimsiegs am vergangenen Erntedanksonntag waren diesmal die Vorzeichen für das erneute Heimspiel anders. Der Hennigsdorfer Kader war von einigen Verletzten geprägt. Zudem waren die Gäste von der SG Bornim eher als schwieriger Gegner einzuschätzen. Deshalb war von Beginn an zu erwarten, dass jeder Ball, jeder Meter, jede gute Kombination hart erarbeitet werden musste. Ein Gefühl der Unterlegenheit war über weite Strecken präsent. Immerhin lief in der Anfangsphase bei unseren C1-Jungs noch einiges gut zusammen; erfreulich war dann auch das Hennigsdorfer Führungstor durch Mustafa zum 1:0 nach toller Vorlage von Theo.

Doch alsbald mehrten sich Fehler, Missverständnisse und nicht optimales Stellungsspiel auf unserer Seite. Die Gäste aus Bornim machten einiges besser und hatten somit wenig Mühe, das Spiel zu prägen und zunehmend Chancen zu erarbeiten. Diese wurden sukzessive genutzt. Bis zur Halbzeit erzielten die Gäste vorerst zwei Treffer zum 1:2-Pausenstand. Das war aus Hennigsdorfer Sicht noch ganz passabel. Unsere Jungs ließen keinesfalls nach; sie ackerten und kämpften spürbar. Doch es blieb bei sichtbaren Schwächen und individuellen Fehlern, die teils auch unmittelbar Gegentore kosteten. So konnten die überlegenen Gäste kontinuierlich ihre Führung ausbauen. Weitere vier Mal netzte die Bornimer SG ein – bis zum 1:6-Endstand.

Neben dem Leistungsunterschied durfte man diesmal gelegentlich auch mit dem Schiri hadern, der eher viel durchgehen ließ, was sich für den FC 98 insgesamt als Nachteil erwies. Obendrein war der unebene und weiche, rutschige Rasen auch noch eine undankbare Grundlage.

Nun gilt es, die Leistung dieses Tages aufzuarbeiten und die nächsten Trainings noch intensiver zu nutzen. Wo Schatten ist, ist immer auch Licht – möge es bald wieder etwas heller leuchten!
Autor Jan Große

Aufstellung:
Adam, Alen, Berat, Erik, Felix, Glen, Jakob, Lennet, Lionel, Lunis, Mustafa, Robin N., Stale, Theodor.

Tore:
1:0 (8. min) Mustafa Djahangierie
1:1 (11. min) Tim Steffen Tschoban
1:2 (32. min) Maximilian Bloch
1:3 (36. min) Tim Steffen Tschoban
1:4 (55. min) Maximilian Bloch
1:5 (66. min) Reuben Amani Bulambo
1:6 (70+2. min) Lennard Ladwig

Fotos:

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